predigtJes.2,1-5

Vielleicht haben Sie es ja gelesen auf der Kulturseite der Frei­en Presse letzten Freitag: Die Mär von den friedlichen Läm­mern Jesu.Sybille Peine stellt ein Buch von Catherine Nixey vor, in welchem Letztere den Christen – uns Christen die Zer­störung der Antike vorwirft. Von wegen friedliebende Christen – Barbaren sind wir, Kulturzerstörer, stellen uns nur gerne als die von Rom Verfolgten dar.

predigtJoh.6, 30-35

Menschen haben Hunger. Wir nennen es Hunger nach Brot als unserem Grundnahrungsmittel. Hunger im Bauch und die Angst morgen oder übermorgen nichts zu essen zu haben, kenne ich nicht. Ich war immer wohl versorgt. Das geht durchaus einher mit der Wert­schätzung von Lebensmitteln, vielleicht weil der eigene Schweiß beim Ackern oder Kartoffel legen oder Heu ma­chen seine Wirkung hatte. Und gegen Verschwendung stand ein „genügsam“ leben.

predigtMt. 16, 13-19
An dieser Frage, liebe Gemeinde, scheiden sich die Geister: Wer ist Jesus?

„Man sagt, er war ein Gammler“ - so heißt ein Lied frühe­rer Jahre, das verschiedene Facetten der Person Jesus von Nazareth benannte: Redner mit Stil, Politiker, Heiler... um am Schluss zu bekennen wie Petrus in der biblischen Erzählung: „du bist der Sohn des Höchsten“ - Gottessohn.

predigtApg.16,23-34

Wie ist denn so Ihre Verfassung?

Na zum Glück gut genug, um heute hier zu sein als Jubel­konfirmand und Jubelkonfirmandin. Bei den einen mag das besonders körperlich bestimmt sein, bei anderen an der Unterstützung liegen, bei dritten am eigenen „dran denken“ und bei vierten vielleicht: ich bin gerade mal gut auf Kirche zu sprechen. Oder aber: mir geht es so schlecht – ich brauche Hilfe; brauche Antwort für meine Lebens­fragen. Wie ein letzter Strohhalm ist mir jetzt Gott.

predigt

Joh.10,11-16

Im Psalm 23 spricht David im Bild und als Bekenntniswort für Gott vom „Hirten“ und wie gut es ihm damit geht. Man möchte geradezu denselben Hirten haben oder in dieser Herde sein, um es auch so gut zu haben: umsorgt, begleitet, getröstet, beschenkt, geborgen.

predigtJes. 25, 6-9    Der Tod ist besiegt; Gott wischt die Tränen ab

Ihr Lieben – ich hoffe, dass das Mittagessen heute am Ostermontag dem göttlichen Versprechen im Bibelwort nahe kommt: Gutes Essen und bester Wein! So ganz fettig muss es für unsereinen gar nicht sein …
Manche haben während der letzten Fastenzeitwochen auf Fleisch verzichtet – da wird es ihnen heute um so besser schmecken. Und mit dem guten Essen – dem Festmahl – verbindet sich ja Wohlergehen und Geborgenheit.

predigtJoh. 20,11-18
Der Evangelist Johannes erzählt vom Ostermorgen von Maria von Magdala als der ersten Auferstehungszeugin. Zunächst geht sie noch in der Dunkelheit zum Grab und findet das Grab offen. Sofort informiert sie die Jünger und Petrus und Johannes eilen zum Grab – und finden da nur noch die Grabtücher, sogar zusammengelegt … Die Jünger gehen wieder heim – Maria von Magdala bleibt. Der Evangelist erzählt:

predigtJesus ist auferstanden – was könnte das für mein Leben bedeuten?

Zunächst: Ich bleibe dran und verbunden im christlichen Glauben und mit Kirche. Denn Trägerin dieser Botschaft ist keine einzelne Person, sondern Trägerin dieser Botschaft ist die Kirche als die Gemeinschaft der glaubenden Getauften bzw. der getauft Glaubenden.